Ein Haus, das seit Jahrhunderten Geschichte atmet – von der alten Mühle über die Frühstückspension bis zu den heutigen Premium-Apartments.

Die Geschichte der Schwaigermühle beginnt im Jahr 1594 und wird seit rund 200 Jahren von unserer Familie mit viel Hingabe bewahrt und weitergeschrieben.
Bis 1956 wurde die Mühle von unserem Großvater noch aktiv betrieben – begleitet vom Rauschen der Ache und dem Leben rund um die Mühle. 1959 entstand daraus eine Frühstückspension, ein Ort der Begegnung und Gastfreundschaft.
2024 wurde die Schwaigermühle behutsam renoviert und in stilvolle Apartments verwandelt, die historischen Charme mit modernem alpinen Komfort verbinden.
Heute ist die Schwaigermühle mehr als eine Unterkunft – ein Ort, an dem Geschichte spürbar bleibt, Familien zusammenkommen und Erinnerungen entstehen.
Ein Zuhause auf Zeit für Gäste, die das Besondere suchen und gerne wiederkommen.
Im Jahr 1594 wird das Mühlengebäude von Lukas Starz erbaut – bekannt als Handlmühle. Bis heute bildet sie das Herzstück des Ensembles und steht für Geschichte, Beständigkeit und echtes Handwerk.


Andrä Aichner errichtet den Leinölschlag und erhält die Bewilligung zur Ölproduktion. Zweimal jährlich wurde hier Leinöl gepresst – ein wertvolles Naturprodukt und wichtiger Bestandteil des damaligen Lebens. Heute wird der Ölschlag zu einem Museum restauriert. 
Rußige Stellen im Mauerwerk und an der Firstpfette mit der Jahreszahl 1723 lassen vermuten, dass die Mühle in diesem Jahr von einem Brand betroffen war – ein stilles Zeugnis vergangener Zeiten.
Joseph Mayr ersteigert die Mühle für seinen Sohn Anton und dessen Frau Anna. Seit rund 200 Jahren befindet sich die Schwaigermühle im Familienbesitz – getragen, bewahrt und weiterentwickelt von Generation zu Generation. 
Ein schweres Unwetter trifft Kirchberg, doch die Mühle bleibt verschont. Aus Dankbarkeit wird eine Votivtafel in der Kirchangerkapelle gestiftet – ein Zeichen tiefer Verbundenheit mit der Region. 
Zum Ensemble gehört auch das Zuhäusl, in dem der Müller lebte. Neben dem Mühlenbetrieb wurde hier Pech hergestellt – ein traditionsreiches Handwerk, das den Alltag jener Zeit prägte
Die heutige Weindiele wurde ursprünglich als Fischer- oder Zimmermannshütte errichtet. Im Laufe der Zeit entwickelte sie sich zu einem besonderen Teil des historischen Ensembles der Schwaigermühle. Im Untergeschoss wurde Schnaps gebrannt und diente als Atelier für Künstler.
In der Weindiele wird ein Gleichstromgenerator installiert, angetrieben durch das Wasserrad des Leinölschlags. Damit entsteht hier die erste Stromerzeugung in Kirchberg – ein echtes Stück Pioniergeist.
Am 8. April fällt ein dreijähriger Junge in die Ache und wird bis zur Schwaigermühle getrieben. Am Rechen wird er gefunden und erfolgreich wiederbelebt – ein bewegendes Ereignis in der Geschichte des Hauses. 
Die Weindiele wird zum Treffpunkt: Im Obergeschoss entsteht ein Lokal - "die Weindiele" und wird zu einem Ort der Begegnung, Kreativität und Geselligkeit. 
Der Flachsanbau wird immer seltener und zugleich wird immer öfter industriell erzeugtes Öl benutzt. So endet nach vielen Jahren auch die traditionelle Leinölproduktion in der Schwaigermühle – ein stiller Wandel der Zeit.
in diesem Jahr wird in der Weindiele das letzte mal Schnaps gebrannt
Nach Hochwasserschäden und veränderten landwirtschaftlichen Bedingungen wird der Mühlenbetrieb eingestellt. Ein bedeutendes Kapitel geht zu Ende und macht Platz für Neues. 
Aus der Mühle wird eine Frühstückspension. Gäste finden hier erstmals Erholung und Gastfreundschaft – der Beginn einer neuen Ära des Ankommens und Wohlfühlens.
Mit viel Respekt vor der Geschichte wird die Schwaigermühle behutsam renoviert und in stilvolle Apartments verwandelt. Heute verbindet sie historischen Charme mit modernem alpinen Komfort.

Heute verbindet die Schwaigermühle Tiroler Geschichte mit starken Familienwurzeln, moderner Architektur und alpinem Wohnkomfort. Nachhaltige Bauweise und liebevolle Details schaffen einen Ort, der ursprünglich und zeitgemäß zugleich ist.





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